… Anne Marie Ginn, Senior Category Marketing Manager, Video Collaboration EMEA bei Logitech zur Arbeitswelt 4.0.

Wie sieht Ihrer Meinung nach der Arbeitsplatz der Zukunft aus?
Flexible, offene Arbeitsmodelle, moderne Raumkonzepte und die digitale Transformation sind die Schlagworte, die uns im Zusammenhang mit dem Arbeitsplatz der Zukunft umtreiben. Unter dem Dach der „New Work“ verändert sich die Arbeitswelt bereits in vielen Bereichen. Wir sehen Angestellte, die aus dem Home-Office arbeiten, sich am Nachmittag Zeit für die Familie nehmen und später am Abend wieder online sind. Teams setzen sich aus Kollegen sowie externen Experten zusammen, die über den Globus verteilt sind. Digitale Nomaden sind in aller Munde und Co-Working-Spaces sprießen aus dem Boden. Damit einhergehend verändern sich auch die Arbeitsumgebungen in den Unternehmen selbst. Vor dem Hintergrund einer flexiblen Arbeitswelt werden mit der Zeit eine große Zahl fixer Schreibtische und Arbeitsplätze aus den Büros verschwinden, offene Konzepte oder „Open Spaces“ finden mehr und mehr Anklang. Gleichzeitig werden Rückzugsmöglichkeiten geschaffen um konzentriert arbeiten zu können, kleine Meetingecken und kleinste Konferenzräume, sogenannte „Huddle Rooms“, lösen einzelne, große Meetingräume ab.
Wichtig im Rahmen dieser Veränderungen: Bei all der Flexibilität dürfen Unternehmen die Produktivität der Mitarbeiter nicht aus den Augen verlieren und müssen letztendlich den Unternehmenserfolg sicherstellen. Das erfordert unter anderem Tools, die Kollegen, Partner und Kunden im virtuellen Meetingraum zusammenbringen, egal wo diese sich befinden. In diesem Zusammenhang spielen moderne Kommunikationstechnologien und speziell Videokonferenz- und Collaboration-Lösungen eine entscheidende Rolle. Dabei geht es nicht mehr um komplexe, fest installierte Systeme in großen Meetingräumen. Moderne Videosysteme greifen die Veränderungen der Büroumgebungen auf, sind flexibel einsetzbar, bieten Lösungen für verschieden große Räume, sind einfach zu bedienen und mit allen gängigen Cloud-basierten Video-Anwendungen wie Skype for Business oder Zoom kompatibel. Besonders wichtig ist außerdem, dass sie auch für kleine und mittelständische Unternehmen finanzierbar sind. Denn der Wandel der Arbeitswelt beschränkt sich nicht auf Großunternehmen.

Anne Marie Ginn, Snr. Category Marketing Manager, Video Collaboration EMEA
Anne Marie Ginn, Snr. Category Marketing Manager, Video Collaboration EMEA

Was müssen in diesem Kontext Arbeitgeber tun, um für junge Talente attraktiv zu sein?
Mit Blick auf die beschriebenen Trends müssen Unternehmen darauf reagieren und sich in der Tat fragen, wie sie als Arbeitgeber attraktiv und letztendlich wettbewerbsfähig bleiben können. Dazu gehört, sich den entsprechenden Arbeitsmodellen und Lösungen zu öffnen und je nach Unternehmen mehr Flexibilität zuzulassen. Auch wenn ältere Mitarbeiter diesen Veränderungen zum Teil noch skeptisch gegenüberstehen, die nächste Generation von Arbeitnehmern setzt die entsprechenden Strukturen am Arbeitsplatz schlicht und einfach voraus beziehungsweise wählt ihren Arbeitgeber unter anderem nach diesen Gesichtspunkten aus. Wie erläutert, gehen die entsprechenden Tools und Technologien Hand in Hand mit dem Wandel der Arbeitsmodelle. Sie werden von den sogenannten Millennials als genauso selbstverständlich angesehen wie die Arbeit aus dem Home Office, denn sie sind mit Smartphone, Tablet und Computer aufgewachsen und die dazugehörigen Video- und Kommunikationsanwendungen sind ihnen in Fleisch und Blut übergegangen.

Welche Maßnahmen haben Sie selbst getroffen, um im Zuge der Digitalen Transformation alle Mitarbeiter mitzunehmen?
Als globales Unternehmen arbeiten wir schon lange in vielen Teams und über die verschiedenen Zeitzonen hinweg zusammen. Dadurch gehört der Einsatz von UC-Anwendungen wie Skype for Business oder Google Hangouts für die meisten Mitarbeiter schon eine ganze Weile zum Arbeitsalltag. Insgesamt ist Video die bevorzugte Kommunikationsform bei Logitech. Im August 2017 haben unsere Mitarbeiter 19.110 Video-Meetings in einem unserer 280, für Videokonferenzen ausgelegten, Meetingräume abgehalten. Und auch den Entwicklungen in Sachen moderne Arbeits- und Bürolandschaften verschließen wir uns nicht. Der Wandel hin zum „Open-Space“ wird bei Logitech konsequent vorangetrieben, denn wir glauben, dass diese Arbeitsweise die Kommunikation, die Zusammenarbeit und kreatives Denken unter den Mitarbeitern fördert.

Mit unserem neuen Büro in München haben wir diesen kulturellen Wandel konsequent vollzogen. Jeder Mitarbeiter kann entscheiden, wo er wann arbeiten möchten. Im Büro gibt es keine festen Arbeitsplätze mehr, die Führungskräfte sitzen mit ihren Teams zusammen. Das fördert den Austausch untereinander und steigert die Produktivität. Selbst Mitarbeiter, die der Umstellung zunächst skeptisch gegenüberstanden, fühlen sich in der neuen Umgebung pudelwohl. Entscheidend für den Erfolg ist, dass man sich über Technik und Raumplanung Gedanken macht und sehr viel Wert auf die Akustik und Aufteilung der einzelnen Bereiche legt. Auch die entsprechenden Rückzugsmöglichkeiten müssen eingeplant und bereitgestellt werden. Mit Blick auf die Meetingräume ist es wichtig, dass jeder Raum mit der entsprechend hochwertigen Technik ausgestattet ist. Dazu gehören ein guter Bildschirm, ein möglichst Cloud-basiertes Videokonferenzsystem und eben auch die qualitativ hochwertige Video- und Audio-Peripherie.

Weitere Informationen unter:
www.logitech.de

Bildquelle: Logitech

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